Zusammenarbeit mit Julian Dorn

Vor einiger Zeit habe ich Julian Dorn und seine Webpräsenz Kennenlernen dürfen. Er ist Informatik-Lehrer am Louise-Otto-Peters-Gymnasium in Leipzig. Aufgrund seiner Qualifizierung in Wirtschaftsinformatik und dem hohen Anspruch an seinen Unterricht haben wir viele gemeinsame Interessen feststellen dürfen. So machen seine Projekte wie z.B. InstaHub schnell deutlich, dass er sich stark für den Informatik-Unterricht einsetzt. 

Uns war daher schnell klar, dass wir unsere Gedankenblitze austauschen, Materialien teilen und Erfolge partizipieren wollen. Das Ziel hierbei genau definiert. Ein Netzwerk von Informatik-Lehrern schaffen und den sächsischen Informatik-Unterricht mit zahlreichen Projekten und Ideen qualitativ verbessern. 

{.js} | JavaScript im Unterricht

Im Rahmen des Profilunterrichts habe ich eine neue Unterrichtssequenz entwickelt, in der die Schüler sich mit JavaScript auseinander setzen müssen. Hierbei werden sie grundlegende Algorithmik-Bausteine trainieren, wie z.B. Schleifen.
Im nächsten Schuljahr wird diese Stoffeinheit in der Jahrgangsstufe 10 Verwendung finden.

Warum gerade JavaScript?

Egal welches Programmiersprachen-Ranking man betrachtet, JavaScript ist immer unter den Top 10. Gerade für dynamische Webseiten- und App-Entwicklung ist diese Sprache von besonderer Bedeutung. Es sind also genau diese Anwendungsgebiete, mit denen die Jugendlichen am meisten konfrontiert werden. Daher lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. 

Lehrpläne & Wirtschaftsprozesse koalieren lassen

In unserem Berufsalltag entdecken wir immer wieder Möglichkeiten, Abläufe oder Mechanismen zu verbessern.  Hierbei ist es gleich, ob es sich um ein Problem in der Schule oder in der Wirtschaft handelt. Jedoch sind interessanterweise die Lösungsstrategien oft ähnlich. So auch im vorliegenden Fall:
Stefan Frommater, Versuchsingenieur in der Automobilindustrie, hat auch in seinem Arbeitsalltag einen hohen Datenverwaltungsaufwand, bei dem verschiedene Mitarbeiter teilweise auf eine gemeinsame Datenbasis zugreifen müssen. Um diesen Prozess zu verbessern, soll perspektivisch eine Datenbankstruktur erstellt werden.
Im Lehrplan des Fachs Informatik wird genau hierfür (inzwischen) der Grundstein zur Lösungsfindung gelegt: Datenmodellierung und Datenbanken.
Ich erklärte Stefan die notwendigen Schritte, um die allgemeinen Methoden der Datenbankmodellierung auch auf komplexe Sachverhalte zu übertragen und war beratend bei der Wahl geeigneter Datenbanksysteme tätig. Somit hat Stefan eine Methode kennengelernt, die den Arbeitsablauf und die Prozesse bei der Versuchsplanung potentiell verbessern kann.
Ich hatte zum einen den Beweis erbringen können, dass Schulinformatik nicht nur aus trockener Theorie bzw.  Word, Excel und Powerpoint besteht, sondern ein Fundament für die digitale Berufswelt baut. Zum anderen konnte ich einem guten Freund helfen, was mir stets sehr wichtig ist.

Google CS First in der Schule – Förderung inklusive

Google-CS-First

 

Mit dem kostenlosen Google CS First lassen sich tolle Projekte in Verbindung mit dem CS First-Lehrplan erstellen. Die Schüler werden mit anleitenden BWINFVideos durch die Aktivitäten geführt, sodass jeder Schüler individuell betreut werden kann.
Das man damit spielend programmieren lernen kann, sieht auch die Organisation Bundesweite Informatikwettbewerbe  so und fördert das Projekt. In unserem Fall haben wir – dankend – ergänzende Technik für die zwei Computerräume erhalten.