Zusammenarbeit mit Julian Dorn

Vor einiger Zeit habe ich Julian Dorn und seine Webpräsenz Kennenlernen dürfen. Er ist Informatik-Lehrer am Louise-Otto-Peters-Gymnasium in Leipzig. Aufgrund seiner Qualifizierung in Wirtschaftsinformatik und dem hohen Anspruch an seinen Unterricht haben wir viele gemeinsame Interessen feststellen dürfen. So machen seine Projekte wie z.B. InstaHub schnell deutlich, dass er sich stark für den Informatik-Unterricht einsetzt. 

Uns war daher schnell klar, dass wir unsere Gedankenblitze austauschen, Materialien teilen und Erfolge partizipieren wollen. Das Ziel hierbei genau definiert. Ein Netzwerk von Informatik-Lehrern schaffen und den sächsischen Informatik-Unterricht mit zahlreichen Projekten und Ideen qualitativ verbessern. 

{.js} | JavaScript im Unterricht

Im Rahmen des Profilunterrichts habe ich eine neue Unterrichtssequenz entwickelt, in der die Schüler sich mit JavaScript auseinander setzen müssen. Hierbei werden sie grundlegende Algorithmik-Bausteine trainieren, wie z.B. Schleifen.
Im nächsten Schuljahr wird diese Stoffeinheit in der Jahrgangsstufe 10 Verwendung finden.

Warum gerade JavaScript?

Egal welches Programmiersprachen-Ranking man betrachtet, JavaScript ist immer unter den Top 10. Gerade für dynamische Webseiten- und App-Entwicklung ist diese Sprache von besonderer Bedeutung. Es sind also genau diese Anwendungsgebiete, mit denen die Jugendlichen am meisten konfrontiert werden. Daher lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. 

Digitalisierung von Unterrichtsabläufen und Schulorganisation

Der Tatsache geschuldet, dass sich die Gesellschaft und die Berufswelt stark wandeln, soll auch in der Schule der Fokus auf die Vorbereitung moderner Berufe und den sich ändernden Anforderungen im Studium gelegt werden (§ 1 Abs. 4, Abs. 5 Nr. 7 SchulG). Durch den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Medien soll dies in Zukunft erreicht werden. Die dafür notwendige Digitalisierung hat in vielen Bereichen bereits begonnen. In der Schule aber finden wir dazu nur selten konkrete Strategien zur Umsetzung. Daher sind zwar Begriffe wie „Digitale Revolution“ oder „digitale Wissensgesellschaft“ in aller Munde, die dazu gehörige praktische Realisierung in Schulen fehlt sehr häufig.
Das Gymnasium Markneukirchen möchte sich dieser Herausforderung stellen. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, das nun schrittweise in die Tat umgesetzt werden soll. Diese Digitalisierungskonzeption kann grob mit folgender Abbildung umrissen werden:

Bausteine der Digitalisierung

 

Digitalisierung ist aber nicht nur das Kaufen von Tablets oder das Einrichten von Schul-WLAN. Erst die sinnvolle Kombination aller Bausteine kennzeichnet eine digitalisierte Schule. Hierzu werden auch externe Spezialisten benötigt, die in Bereichen wie Politik und IT tätig sind.
Ebenso soll angemerkt werden: eine digitalisierte Schule ist nicht gleich auch eine bessere Schule als eine klassische Variante. Dieses Vorhaben kann nur gelingen und Schule verbessern, wenn es auch den pädagogischen und didaktisch-methodischen Betrachtungsweisen standhalten kann.