Python in der Schule

Python? In der Schule? … Um gleich mal alle Irritationen vorweg zu beseitigen. Es handelt sich hier NICHT um eine Schlange oder eine Abwandlung der britischen Komikergruppe Monty Python. Stattdessen handelt sich vielmehr um eine Programmiersprache, die in den letzten Jahren sehr stark im Kommen ist. Google wurde einst damit programmiert. Neben der einfachen Syntax und damit der leichten Verständlichkeit bzw. Unkompliziertheit ist es inzwischen eine vielseitige Programmiersprache. Python findet daher heute neben klassischen Softwareentwicklung auch Anwendung bei

  • Datenanalysen,
  • Programmierungen von Raspberry Pi´s,
  • Programmierungen von In-Game-Tools bei Minecraft,
  • Ingenieur- und naturwissenschaftlichen App,
  • Maschine Learning und Deep Learning zum Bau von neuralen Netzen (Künstlichen Intelligenzen).

Kurz um: eine so zukunftsweisende Programmiersprache sollte an der Schule nicht vorbeigehen.

Bisher aber habe ich mich vehement gegen den Einsatz im Unterricht gesträubt. Denn die Sprache erfüllt aus meiner persönlichen Sichtweise an vielen Stellen grundlegenden didaktischen Konzepten des Informatikunterrichts nicht. Nun hingegen habe ich eine Entwicklungsumgebung aus der Schweiz entdeckt, die zahlreiche didaktische Antworten liefert und daher zusammen mit einem Buch des Klett-Verlages äußerst attraktiv für den Unterricht ist. Deshalb habe ich auf meinem E-Learning-Server einen Kurs eingerichtet, der mit dieser Schweizer tigerjyphon-Umgebung arbeitet. Diese ist besonders visuell aufbereit und damit ideal für Kinder und Jugendliche. Die Informatik-AG des Gymnasiums ist hierfür wie gemacht und wird zeitnah lernen, diese „Schlange zu bändigen“.

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