RoboCup-Finale: Unsere Verbesserungen haben nicht ausgereicht.

Mit den gesammelten Erfahrungen der vergangenen RoboCups war klar, dass sich alle Beteiligten weiter entwickeln wollten. Wir strotzten vor Motivation. Es wurde dazu sehr viel Geld in neue Technik investiert: 3D-Drucker, genauere Sensoren, eigene programmierte Mikrocontroller-Technik usw. Das Know-How der Schülerinnen und Schüler stieg und stieg. Alles wurde wieder und wieder getestet und verbessert.

Dieses Verhalten legten nicht nur wir an den Tag sondern auch unsere Kontrahenten. Darüber hinaus waren sie auch administrativ sehr engagiert. Mit Sponsoren, die größere finanzielle Mittel bereitstellten, und Universitäten als Partner konnten sich diese Teams mit viel Fleiß & Unternehmertum mehr als ebenwürdig weiterentwickeln.

Der Anspruch im Wettbewerb stieg somit enorm. Dieser hohen Professionalität des RoboCups konnten wir daher leider nicht einhundertprozentig standhalten. Mit Ehrfurcht vor den Mitstreitern, Ehrgeiz und unseren gesammelten Erfahrungen kämpften wir uns auf einen Platz 4 und einen Platz 11 (von 16 angetretenen Teams). Aufgrund des hohen Niveaus zum Bundesfinale waren wir alles andere als enttäuscht; leider aber auch nicht richtig zufrieden. Wir nahmen es eben einfach sportlich. Die anderen waren besser und unsere Verbesserungen haben nicht ausgereicht. Jedoch können wir sagen, dass wir viel gelacht, gelernt und erlebt haben. Ein tolles Wochenende mit Freunden war vorüber und nächstes Jahr steigern wir uns weiter.

Um uns weiterzuentwickeln, haben wir uns Hausaufgaben für das nächstes Jahr erteilt. Wir wollen an unseren Robotern weiterfeilen, diese optimieren. Außerdem wollen wir weitere Sponsoren finden und sie für unser Vorhaben begeistern. Das ist leider auch dem Umstand geschuldet, dass nächstes Jahr unsere Hauptförderung der Wirtschaftsförderung des Vogtlandkreises ausläuft. Rückblickend wollen wir uns bedanken. In den letzten zwei Jahren und den zahlreichen Wettbewerben haben wir uns alle sehr weiterentwickelt. Das ist vor allem unseren Unterstützern geschuldet: der Wirtschaftsförderung des Vogtlandkreises, der Sparkasse Vogtland, dem Netzwerk SüdWestSachsen Digital, den Eltern und der Schule selbst. Schade wäre es nur, wenn wir unsere Hausaufgaben nicht schaffen würden. Denn dann wäre unsere begonnene Reise schon zu Ende. Diese Angst begleitet uns…

Hello London again.

In dieser Woche hatte ich das Vergnügen, das zweite Mal mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 11 die Sprachreise nach London zu unternehmen. Wie vor zwei Jahren, wo ich das erste Mal London mit den Englischlehrern besuchte, standen neben der Anwendung der englischen Sprache auch typische Attraktionen und Shakespeare im Mittelpunkt. Dabei besuchten wir unter anderem das Globe Theatre und Stratford, um mehr über Shakespare zu erfahren. Über die Stadt selbst erfuhren unsere SchülerInnen vor allem durch das Londoner Dungeon, den Tower of London und das London Eye mehr. Die Promis aus Madame Tussauds haben wir leider auch nicht auf der Oxford Street oder Camden Town getroffen, jedoch viele großartige Sachen zum Shoppen. Allen in allem gab dies einen guten Eindruck vom englischen Big City Life. Aufgrund des hohen sportlichen Interesses der Schüler besuchte eine Gruppe auch das Wembley Stadium. Für mich persönlich war auch die Abendvorstellung von „Lion King“ im Lyceum Theatre ein schönes Ereignis. Dies ist natürlich nicht alles an einem Tag zu erledigen. Daher waren wir bei Gastfamilien untergebracht. Es war für mich wieder ein tolles Erlebnis, um meine Sprachfertigkeiten etwas aufzufrischen.

Der Robotergott hat zu uns gehalten.

Quali RoboCup Berlin 2019

Dieses Wochenende war es wieder so weit. Wie im letzten Jahr stand die Qualifikationsrunde für den Junior RoboCup German Open 2019 in Berlin an und wir waren mit drei Teams angetreten. Darunter auch ein Team, das einen Liga-Aufstieg vorbereitet und nun den ersten Probelauf versucht. Auch mit dabei: ein Team vom Julius-Mosen-Gymnasium.

Nach Tag 1 haben wir uns auf eine gute Ausgangsposition vorgearbeitet. Den Oelsnitzern war leider der Robotergott weniger wohlgesonnen als uns.
Am zweiten Tag konnten unsere drei Teams des Gymnasiums Markneukirchen das Niveau halten/steigern/etc. Mit einer Portion Glück und taktischer Erfahrung aus dem letzten Jahr können wir nun mit Stolz folgendes Ergebnis verbuchen: Platz 8, Platz 5 und Platz 1!

Ich gratuliere ganz herzlich meinen Mädels und Jungs, die eine wirklich großartige Leistung abgerufen haben.

Außerdem möchte ich ein ganz großes Dankeschön an unsere Unterstützer aussprechen. Allen voran der Finanzierung durch die Wirtschaftsförderung des Vogtlandkreises und den Eltern; aber auch für die organisatorische Unterstützung durch das Netzwerk SüdwestSachsen Digital.

Python in der Schule

Python

Python? In der Schule? … Um gleich mal alle Irritationen vorweg zu beseitigen. Es handelt sich hier NICHT um eine Schlange oder eine Abwandlung der britischen Komikergruppe Monty Python. Stattdessen handelt sich vielmehr um eine Programmiersprache, die in den letzten Jahren sehr stark im Kommen ist. Google wurde einst damit programmiert. Neben der einfachen Syntax und damit der leichten Verständlichkeit bzw. Unkompliziertheit ist es inzwischen eine vielseitige Programmiersprache. Python findet daher heute neben klassischen Softwareentwicklung auch Anwendung bei

  • Datenanalysen,
  • Programmierungen von Raspberry Pi´s,
  • Programmierungen von In-Game-Tools bei Minecraft,
  • Ingenieur- und naturwissenschaftlichen App,
  • Maschine Learning und Deep Learning zum Bau von neuralen Netzen (Künstlichen Intelligenzen).

Kurz um: eine so zukunftsweisende Programmiersprache sollte an der Schule nicht vorbeigehen.

Bisher aber habe ich mich vehement gegen den Einsatz im Unterricht gesträubt. Denn die Sprache erfüllt aus meiner persönlichen Sichtweise an vielen Stellen grundlegenden didaktischen Konzepten des Informatikunterrichts nicht. Nun hingegen habe ich eine Entwicklungsumgebung aus der Schweiz entdeckt, die zahlreiche didaktische Antworten liefert und daher zusammen mit einem Buch des Klett-Verlages äußerst attraktiv für den Unterricht ist. Deshalb habe ich auf meinem E-Learning-Server einen Kurs eingerichtet, der mit dieser Schweizer tigerjyphon-Umgebung arbeitet. Diese ist besonders visuell aufbereit und damit ideal für Kinder und Jugendliche. Die Informatik-AG des Gymnasiums ist hierfür wie gemacht und wird zeitnah lernen, diese „Schlange zu bändigen“.

Kick-Off zur Stärkung der politischen Bildung: mehr Demokratieverständnis entwickeln

Mehr Demokratie e.V.

Zusammen mit dem Verein Mehr Demokratie e. V. und dem Ziel der Sächsischen Regierung die politische Bildung an Schulen zu fördern, wollen Herr Dr. Thomas Eisoldt und ich das gesellschaftswissenschaftliche Profil und eventuell auch den Gemeinschaftskunde- bzw. GRW-Unterricht auf die zukünftigen veränderten Gegebenheiten anpassen.
Der Verein entwickelt hierzu ein didaktisches Konzept und das Gymnasium Markneukirchen könnte dann als Pilotschule dienen.


„Wenn wir aufhören, die Demokratie zu entwickeln, fängt die Demokratie an aufzuhören.“

Mehr Demokratie e. V.