Schüler bibern mit

Wie kann man mit fünf Kerzen die Zahl 11 auf einem Geburtstagskuchen darstellen? Wie sieht der richtige Weg einer Kugel im 3-D-Labyrinth aus? Ist der Biber bei seiner vegetarischen Schnitzeljagd erfolgreich?

Diese und andere Fragen sind typische Aufgabenstellungen im Informatik-Biber-Wettbewerb. Insgesamt ist der Wettbewerb sehr vergleichbar mit dem Känguru-Mathematik-Wettbewerb. Bloß mit zwei gravierenden Unterschieden: erstens geht es um grundlegende Probleme der Informatik und zweitens ist der Wettbewerb vollkommen animiert im Web abrufbar.

Unsere SchülerInnen des Profilunterrichts der Jahrgangsstufe 9 und 10 werden auch dieses Jahr wieder daran teilnehmen.

Informatik Biber
Informatik Biber

Zukunft beginnt dort, wo (Lern-) Grenzen verschoben werden.

Im letzten Jahr hat unsere Info-AG des Gymnasiums Markneukirchen sehr viel mit unserem LEGO-Mindstorms Roboter ausprobiert. Dabei haben die SchülerInnen sehr viel über algorithmische Kontrollstrukturen, Sensorik und teilweise auch im Bereich Mechanik gelernt.

Nun ist es an der Zeit diese erworbene Kompetenzen zu testen und auch weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund werden wir für das nächste Kalenderjahr 2018 am RoboCup German Open teilnehmen. Der deutsche RoboCup ist international sehr angesehen. Es gibt eine Vielzahl an Teilnehmern, die in verschiedenen Aufgabenfeldern mit den unterschiedlichen Anforderungen um den Titel kämpfen. Je nach Liga und Disziplin variieren Aufwand und Kosten enorm.

Da dies eine völlig neue Erfahrung für uns sein wird, werden wir daher in der Liga für Einsteiger agieren. Dort heißt es die Anforderungen genau zu analysieren und dann versuchen umzusetzen.

Das Projekt wird dabei vom Amt für Wirtschaftsförderung Vogtland, dem Schulförderverein und dem Schönecker IT-Unternehmen GK-Software unterstützt. Ich möchte mich im Vorfeld für diese starke Förderung bedanken. Ohne diese Hilfe wäre das Projekt nicht realisierbar.

Ein Unternehmen stellt sich vor…

Die Uhr schlägt 8:30 und die Schüler des Informatikgrundkurses 11 von Herrn Hüttner und des Informatikgrundkurses 12 von mir erwarten Herrn Thomas Groth (Geschäftsführer) und Herrn Alexander Riedel von der Grünbacher IT-Firma MG Software.

Die beiden Softwareentwickler geben einen Einblick in die Arbeit von deren IT-Unternehmen, die Zukunft und den Wandel der Berufe, die zunehmende Bedeutung informatorischen Wissens und ihrer Schüler-orientierten Info-AG.

Die Info-AG der Entwickler richtet sich in erster Linie an Interessierte für Informatik, Technik, Projektmanagement etc. Programmierkenntnisse sind zwar nicht verlangt, aber von Vorteil. Nichtsdestotrotz bietet diese AG einen äußerst guten Einblick in den Alltag eines Softwareentwicklers und des alltäglichen Problemlösungsprozesses.  In der Schule können wir diesen extrem hohen Praxisbezug häufig nicht derartig umsetzen. Deshalb freue ich mich sehr, dass Herr Groth und sein Team von MG Software die Schulen unterstützen möchte. Dadurch können Schüler ein Tiefenverständnis für die Arbeit von IT-ler erlangen und die Angst vor dem Programmieren kann genommen werden. Sie erfahren, dass man nicht nur den ganzen Tag am Computer sitzt und Quellcode tippt, sondern das Kundenbetreuung, Projektplanung und Vermarktung ebenso zum Aufgabenfeld moderner IT-Berufe gehören.

Drohne mit Augmented Reality in der Schule

Es ist nicht immer einfach, Schüler für eine Sache zu begeistern. Augmented Reality in Verbindung mit einer (Flug-) Drohne kann aber dieses Problem lösen und bringt ein gewisses „Wow“ bei den Schülern hervor. Die Ursache dafür ist schnell gefunden: da diese Dinge einfach noch nicht alltäglich sind – auch nicht für die Jugendlichen – weckt es vor allem eins: Neugierde.
Die Virtuelle Welt aus der Vogelperspektive unter Einsatz aktueller Gegenstände aus der Lebenswelt der Schüler wie dem Smartphone wirken dabei äußerst motivierend und wecken das Interesse der Jugendlichen zum Erlernen informatischer Inhalte.
Aufgrund zahlreicher Hilfestellungen im Internet und mitgelieferter Software wie auch Handy-Apps wird dabei relativ schnell ein Lernerfolg erzielt und nebenbei das Erlernen selbst organisiert.

All das zusammen möchte ich nun dieses Schuljahr in meiner Informatik AG auch selbst in Erfahrung bringen und beweisen. Dazu habe ich nun einen E-Learning-Kurs eingerichtet, zahlreiche Regularien und Vorschriften durchforstet und natürlich ein Drohne gekauft.

Nun bin ich also bereit, diesen Lernbereich meinen Schülern am Gymnasium zu vermitteln. Ich freue mich schon darauf. Auf geht´s!

PARROT BEBOP 2 FPV