Digitalisierung von Unterrichtsabläufen und Schulorganisation

Der Tatsache geschuldet, dass sich die Gesellschaft und die Berufswelt stark wandeln, soll auch in der Schule der Fokus auf die Vorbereitung moderner Berufe und den sich ändernden Anforderungen im Studium gelegt werden (§ 1 Abs. 4, Abs. 5 Nr. 7 SchulG). Durch den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Medien soll dies in Zukunft erreicht werden. Die dafür notwendige Digitalisierung hat in vielen Bereichen bereits begonnen. In der Schule aber finden wir dazu nur selten konkrete Strategien zur Umsetzung. Daher sind zwar Begriffe wie „Digitale Revolution“ oder „digitale Wissensgesellschaft“ in aller Munde, die dazu gehörige praktische Realisierung in Schulen fehlt sehr häufig.
Das Gymnasium Markneukirchen möchte sich dieser Herausforderung stellen. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, das nun schrittweise in die Tat umgesetzt werden soll. Diese Digitalisierungskonzeption kann grob mit folgender Abbildung umrissen werden:

Bausteine der Digitalisierung

 

Digitalisierung ist aber nicht nur das Kaufen von Tablets oder das Einrichten von Schul-WLAN. Erst die sinnvolle Kombination aller Bausteine kennzeichnet eine digitalisierte Schule. Hierzu werden auch externe Spezialisten benötigt, die in Bereichen wie Politik und IT tätig sind.
Ebenso soll angemerkt werden: eine digitalisierte Schule ist nicht gleich auch eine bessere Schule als eine klassische Variante. Dieses Vorhaben kann nur gelingen und Schule verbessern, wenn es auch den pädagogischen und didaktisch-methodischen Betrachtungsweisen standhalten kann.

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