Die Coronakrise hat auch etwas Positives

Die Coronakrise verändert unseren Alltag. Veranstaltungen werden abgesagt oder Schulen geschlossen.

Für viele Schulen stellt die Krise somit zum jetzigen Zeitpunkt ein großes Problem dar, da Lehrinhalte nicht vermittelt oder Prüfungen eventuell nicht abgehalten werden können. Aber genau darin sehe ich eine große Chance für alternative digitale Lösungsansätze. Sie gibt es schon sehr viele Jahre am Markt. So kann man z. B. mit Lernplattformen (sogenannten Learning Management Systemen bzw. E-Learning-Systemen*) wunderbar den Unterricht digital durchführen.

Und genau das passiert jetzt: viele Schulen, Schüler und Lehrer setzen sich gerade intensiv mit einem Thema auseinander, was bisher gerne im Alltagsstress auf die lange Bank geschoben wurde: E-Learning, mit dem Computer lernen usw.

Es ist außerdem wie ein riesiger Feldversuch. Man sieht, was klappt gut und was klappt nicht so gut. Das ermöglicht die Optimierung solcher Systeme und kann sich positiv bei der Digitalisierung von Schulen auswirken.

Für mich persönlich ist es daher ein großartiger Beitrag zur Medienerziehung bzw. -bildung. Denn ich werde in einer Sache nur kompetent, wenn ich diese Sache trainiere wie jetzt.

* In Sachsen setzt man gerne auf die eigen-entwickelte Variante: LernSax. Wir haben diese auch an der Schule im Einsatz.

2 Antworten auf „Die Coronakrise hat auch etwas Positives“

  1. Die ganze E-Learning Sache klappt bloß nicht wirklich, da einfach sämtliches Sachverständnis fehlt, bei Schülern und Eltern. Dazu kommt, dass die Server, wie auch bei unserem grandiosen Lernsax völlig überfordert sind, da klappt das Anmelden bei 10 Versuchen maximal 2 mal. Geschweige dem ist LernSax noch bei weitem nicht gut programmiert, so fehlen u.a. noch wichtige Funktionen, wie bspw. ein einfach zu erreichendes E-Mail Postfach für die Schüler. Kurz gefasst benötigt man bei dieser ganzen Geschichte ein riesen Maß an Sachverständnis für Computer und spezielle für solche Cloud-Systeme. Schlussendlich sinkt die Produktivität und Effizienz durch solche E-Lerning Systeme immens und das werden Sie noch früh genug sehen.

    1. Hallo,

      vielen lieben Dank für diesen Kommentar.
      E-Mail können Sie für zuhause einrichten: https://www.lernsax.de/wws/9.php#/wws/914786.php.
      Ich kann Ihnen in vielen Teilen Techt geben. Es wird niemals normalen Unterricht ersetzen. Wie Sie es sagen, man braucht länger und die Technik ist an manchen Stellen nicht ausgereift. Jedoch bietet es auch viel Potenzial. In der Didaktik bzw. Methodik wird man immer wieder auf die Differenzierung hingewiesen. Durch das Bereitstellen verschiedene Aufgaben kann man Kinder und Jugendliche individueller fördern und beim Lernen unterstützen – zumal jedes Kind sein eigenes Lerntempo gehen kann. E-Learning schafft auch eine gewisse Art Methodenvielfalt, die motivierend sein kann (nicht muss!).
      Das Sachverständnis für Computer, den Sie erwähnten, muss in einer technokratischen Gesellschaft, dessen Berufe zu weiten Teilen mit digitalen Werkzeugen arbeiten, bei Schülern entwickelt werden. Ich gebe Ihnen Recht, dass dieses Verständnis entwickelt werden muss, bevor man ein solches Medium verwenden kann. Leider weil eben sich immer alle davor gedrückt haben und meinten, es sei nicht notwendig, haben wir jetzt dieses Wissensdefizit mehr denn je. Denn mehr denn je wird heute die Medienkompetenz benötigt und dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern…
      Übrigens sind wir gerade dabei eine verbesserte Version aufzusetzen. Wie gesagt, hätte man mehr Befürworter, würde bereits eine bessere Lösung existieren. Aber das soll nicht als Ausrede dienen, sondern als Motivation es künftig besser zu machen.
      Nochmal vielen lieben Dank für diesen Kommentar. Schreiben Sie gerne wieder einen zum Thema.

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