School Start-ups läuft wieder an

Im Rahmen des Profillehrplans lassen wir Schülerinnen und Schüler auch dieses Jahr wieder die Existenzgründung durchspielen.
Der erste Workshop war heute. Hermann Hohenberger von Einstein1 Gründerzentrum Hof gab den 10-Klässlern Einblick, Geschäftsideen zu entwickeln. Inhaltliche Schwerpunkte waren hierbei die Konzeption der Ideenentwicklung, Kennenlernen von Kreativitätstechniken und das Zusammenstellen eines Teams.
Weitere Workshops werden im Laufe des Schuljahres noch folgen.

Jgst. 11: Schuljahresausklang in der MINT-Projektwoche

video screenshot future mobility

Jeder kennt es aus dem Fernsehen: Nachrichtensendungen. In der Projektwoche vor den Sommerferien hat sich diesmal meine Projektgruppe mit der Produktion einer Fernsehsendung beschäftigt. Das Thema hierbei war Future Mobility bzw. E-Mobilität.

Um das Projekt inhaltlich zu realisieren, besuchten wir die Gläserne Manufaktur in Dresden und absolvierten einen Workshop über die Zukunft der Mobilität aus Sicht eines Automobilherstellers.

Zur technischen Realisierung holten wir uns Experten aus Plauen heran. Die Firma Mastersolution AG ist ein Spezialist für Lern- & Kommunikationssysteme. Diese entwickeln u. a. Apps, die spielerisch Lerninhalte mittels Augmented Reality vermitteln sollen. Aus deren umfangreichen Produktportfolio konnten wir uns das 6 m² große transportierbare Filmstudio für die Projektwoche leihen. Nach einer eintägigen Einweisung waren wir fit für die Produktion und drehten mehrere Filme, die wie Tagesschau & Co waren.

Die Lernenden setzten sich hierbei u. a. mit der Rolle Sachsen als Standort für dieAutomobilindustrie auseinander und verfassten Reportagen zur Vision Sachsen als Keimzelle für „effiziente Mobilität“.
Sie recherchierten außerdem zu verschiedenen Antriebstechnologien und erstellten eine Wissenssendung zu verschiedenen Antriebstechnologien (Wasserstoff, Brennstoffzelle).

PS: Aus Datenschutzgründen kann ich leider keiner der Filme auf meine Seite laden.

WAHNSINNs-Wochenende: zweiter Platz in der EM!

RoboCup EM 2019 Hannover

Das Wochenende war gespickt mit Höhen & Tiefen, mit harten Entscheidungen & vielen Emotionen und unendlich vielen neuen Eindrücken – eben alles, was eine Europameisterschaft ausmachen sollte.
Es folgen persönliche Eindrücke des RoboCups Junior Euro 2019.

Beginnen wir mit dem ersten Tag: Freitag. Auf dem riesigen Messegelände Hannovers war gleich von Beginn an EM-Charakter zu spüren. Das Publikum und die Kontrahenten waren aus vielen verschiedenen (europäischen) Ländern vertreten. Alle sprachen logischerweise Englisch, die Trikots waren bunt und die Mentalitäten im Wettkampf-Modus geeint. Das Englisch sprechen überraschte uns zwar nicht wirklich, aber war zu unseren bisherigen Wettkämpfen eben doch neu und ungewohnt. Auch die Schiedsrichter waren strenger. Die Labyrinthe knüpften nahtlos an das Niveau der deutschen Meisterschaft an und enthielten äußerst ausgeklügelte Raffinessen bereit.
Von unseren insgesamt fünf Durchläufen starteten wir mit einem nur mäßigen. Ich war verärgert, denn für meine zwei Jungs wäre mehr drin gewesen (jede Menge Leichtsinnsfehler und meine Hinweise im Vorfeld wurden missachtet). Es folgte die notwendige Konsequenz: Meckern!
Die Kritik nahmen Sie an, erkannten endlich die Tragweite einer EM und setzten sich sofort hin, um ihre Fehler abzustellen und ihr Gewissen zu besänftigen. Ab da ging es steil bergauf. Der bessere zweite Lauf und ein Reglementverstoß der Franzosen puschten uns dann ins Mittelfeld der Top 10. Als Belohnung ging es abends in die Innenstadt Hannovers. Hier erfuhren wir zahlreiche musikalische Eindrücke der Fête de la Musique. Überall waren Bands und Musik (besonders beeindruckend fanden wir die Bands auf der Rockmobil-Bühne).

Samstag. Nun kam Elternbeistand hinzu und unterstützten uns nicht nur moralisch. Im anstehenden dritten Lauf konnten wir unsere Durchlaufs-Punktzahl erneut steigern. Es machte sich Euphorie breit. Zwischen den dritten und vierten Lauf, die uns erwarteten, war viel Zeit. Zeit, die wir für das Messegelände nutzen wollten, um uns abzulenken. Die RoboCup-Europameisterschaft war dieses Jahr unter der Schirmherrschaft der IdeenExpo. Die Expo ist eine alle zwei Jahre stattfindende Mitmach- und Erlebnisveranstaltung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie gilt als Größte ihrer Art in Europa. Das Programm war vielseitig: Golf GTI fahren im Simulator, Flugsimulator testen, E-Bikes ausprobieren, BMW i3 fahren oder mit einem KUKA-Roboterarm durch die Luft gewirbelt werden. Andere Stände waren handwerklicher Art: schweißen, bohren, löten usw. Das Programm war durch namhafte Unternehmen und Organisationen schön gestaltet wurden. Wir suchten uns vor allem Programmpunkte heraus, in den wir gegeneinander antreten konnten. Die Schüler wollten mir nämlich nicht glauben, dass ich z.B. im GTI-Simulator schneller unterwegs sein könnte als sie. Nun ja… sie wurden in allen Disziplinen eines Besseren belehrt – YEAH! Zwischendrin ein höheres Zeichen: ich fand einen Glücks-Cent. So knüpfte Lauf 4 weiter an und wurde mit reichlich Punkten beschenkt. Eine Top 5-Platzierung war sicher und ein Hauch Hoffnung auf einen Podiumsplatz war in der Luft.

Sonntag – es stand der technisch-anspruchsvolle Finallauf an. In der Vorbesprechung gab ich noch zahlreiche nervenberuhigende Instruktionen, denn das Labyrinth war äußerst komplex und die Euphorie blendete die sonst so kühlen Köpfe der Jugendlichen. 10:40 Uhr traten Ben Puggel und Felix Renner an. Sie kamen – wie erwartet & wie die Konkurrenz auch – schleppend durch das Labyrinth. Dennoch kristallisierte sich ein kleiner, aber feiner, Unterschied heraus: sie drangen insgesamt ein paar Felder weiter vor. Dort war ein Bumper verbaut, der einen halben Zentimeter höher war als erlaubt ist. Der Roboter fuhr sich folglich fest. Weitere Punkte waren somit dahin und es schwebte die Frage in der Luft, wie man mit einem „regelwidrigen“ Labyrinth umgehen sollte. Es folgte daher eine intensive Analyse des Problems unter den Schiedsrichtern. Auch die Teams diskutieren, wie man mit dem Fehler im Labyrinth umgehen sollte. Am Ende stimmten die Teams auf Vorschlag der Schiedsrichter ab, ob der Durchlauf wiederholt werden sollte. Die Mehrheit war dagegen und wir im Nachteil. Daher gaben uns die Kampfrichter 5 Punkte für den Bumper.

Nach so viel Aufregung um einen kleinen Bumper folgte das nach Reglement übliche Zusammenzählen der Punkte und das Streichen des schlechtesten Laufes. Das Ergebnis war grandios: genau 5 Punkte waren wir besser als die ungarischen Drittplatzierten und somit sicherten wir uns die Vizemeisterschaft in Europa – WAHNSINN!
Abschließend möchten wir uns bei dem Beistand durch die Eltern und den starken Sponsoren bedanken. Sie haben uns ein unvergessliches Wochenende beschert, das so sicherlich kein zweites Mal wieder kommen wird bzw. uns ewig Erinnerungen schenkten wird.

Next Gen on Stage

futureSax Innovationskonferrenz 2019

Am 19.06.2019 findet die futureSAXInnova­ti­ons­kon­ferenz 2019 statt. Auf dieser Veranstaltung stehen Sachsens beste Ideen & Innovationen im Mittel­punkt. Hierfür werden für die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer im Dresdner Ostra-Dome ein vielseitiges Programm geboten. Neben Roadshows, Netzwerk-Talks und einer Innovationsbörse haben auch jugendliche Gründer und Entwickler die Möglichkeit, ihre Ideen zu pitchen.

Im Rahmenprogramm werden zwei Gesellschaften aus Start-up Teens und ein Projekt aus Jugend forscht – Sachsen ihre Erfahrungen mit dem Publikum teilen. Mir wurde dabei die Ehre zuteil, dass ich diesen Slot moderieren darf.
Und wer weiß… vielleicht ist einer dieser Ideen schon bald das „nächste große Ding“.

Nachgerückt: Wir fahren zur Europameisterschaft!

Jetzt fahren wir doch noch. Da der Deutsche Meister nicht zur Europameisterschaft (RoboCup Junior Euro 2019) antritt, dürfen wir aufgrund des Nachrückverfahrens nun doch nach Hannover. Nach Rücksprache mit unserem Hauptsponsor der Wirtschaftsförderung des Vogtlandkreises ist auch die Finanzierung geklärt.

Jetzt heißt es „Ran an den Speck“, denn es bleibt nicht viel Zeit. Bereits am 21. Juni treffen wir auf unsere europäischen Mitstreiter und wir müssen bis dahin unsere Verbesserungenansätze realisiert haben.