Lehrpläne & Wirtschaftsprozesse koalieren lassen

In unserem Berufsalltag entdecken wir immer wieder Möglichkeiten, Abläufe oder Mechanismen zu verbessern.  Hierbei ist es gleich, ob es sich um ein Problem in der Schule oder in der Wirtschaft handelt. Jedoch sind interessanterweise die Lösungsstrategien oft ähnlich. So auch im vorliegenden Fall:
Stefan Frommater, Versuchsingenieur in der Automobilindustrie, hat auch in seinem Arbeitsalltag einen hohen Datenverwaltungsaufwand, bei dem verschiedene Mitarbeiter teilweise auf eine gemeinsame Datenbasis zugreifen müssen. Um diesen Prozess zu verbessern, soll perspektivisch eine Datenbankstruktur erstellt werden.
Im Lehrplan des Fachs Informatik wird genau hierfür (inzwischen) der Grundstein zur Lösungsfindung gelegt: Datenmodellierung und Datenbanken.
Ich erklärte Stefan die notwendigen Schritte, um die allgemeinen Methoden der Datenbankmodellierung auch auf komplexe Sachverhalte zu übertragen und war beratend bei der Wahl geeigneter Datenbanksysteme tätig. Somit hat Stefan eine Methode kennengelernt, die den Arbeitsablauf und die Prozesse bei der Versuchsplanung potentiell verbessern kann.
Ich hatte zum einen den Beweis erbringen können, dass Schulinformatik nicht nur aus trockener Theorie bzw.  Word, Excel und Powerpoint besteht, sondern ein Fundament für die digitale Berufswelt baut. Zum anderen konnte ich einem guten Freund helfen, was mir stets sehr wichtig ist.

Digitalisierung von Unterrichtsabläufen und Schulorganisation

Der Tatsache geschuldet, dass sich die Gesellschaft und die Berufswelt stark wandeln, soll auch in der Schule der Fokus auf die Vorbereitung moderner Berufe und den sich ändernden Anforderungen im Studium gelegt werden (§ 1 Abs. 4, Abs. 5 Nr. 7 SchulG). Durch den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Medien soll dies in Zukunft erreicht werden. Die dafür notwendige Digitalisierung hat in vielen Bereichen bereits begonnen. In der Schule aber finden wir dazu nur selten konkrete Strategien zur Umsetzung. Daher sind zwar Begriffe wie „Digitale Revolution“ oder „digitale Wissensgesellschaft“ in aller Munde, die dazu gehörige praktische Realisierung in Schulen fehlt sehr häufig.
Das Gymnasium Markneukirchen möchte sich dieser Herausforderung stellen. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, das nun schrittweise in die Tat umgesetzt werden soll. Diese Digitalisierungskonzeption kann grob mit folgender Abbildung umrissen werden:

Bausteine der Digitalisierung

 

Digitalisierung ist aber nicht nur das Kaufen von Tablets oder das Einrichten von Schul-WLAN. Erst die sinnvolle Kombination aller Bausteine kennzeichnet eine digitalisierte Schule. Hierzu werden auch externe Spezialisten benötigt, die in Bereichen wie Politik und IT tätig sind.
Ebenso soll angemerkt werden: eine digitalisierte Schule ist nicht gleich auch eine bessere Schule als eine klassische Variante. Dieses Vorhaben kann nur gelingen und Schule verbessern, wenn es auch den pädagogischen und didaktisch-methodischen Betrachtungsweisen standhalten kann.

Google CS First in der Schule – Förderung inklusive

Google-CS-First

 

Mit dem kostenlosen Google CS First lassen sich tolle Projekte in Verbindung mit dem CS First-Lehrplan erstellen. Die Schüler werden mit anleitenden BWINFVideos durch die Aktivitäten geführt, sodass jeder Schüler individuell betreut werden kann.
Das man damit spielend programmieren lernen kann, sieht auch die Organisation Bundesweite Informatikwettbewerbe  so und fördert das Projekt. In unserem Fall haben wir – dankend – ergänzende Technik für die zwei Computerräume erhalten.

Präventiv agieren

Ab wann fällt eigentlich ein Messer unter das Waffengesetz? Wie gefährlich ist nicht geprüfte Pyrotechnik aus dem Ausland?
Das  sind nur zwei Fragen, die die Polizei heute an unserer Schule beantwortet hat. Allgemein ging es heute dabei, präventiv zu agieren.

Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen sind in unserer grenznahen Region relativ leicht zu erwerben. Aber auch Hiebwaffen (z. B. auch Taschenmesser) sind nicht selten anzufinden. Bei manchen Gegenständen unterschätzt man schnell die Gefahr – auch die juristische. Auch schon das Führen – also das mit herumtragen – solcher Gegenstände kann ggf. einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellen.
Solche Verstöße sind aber keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten und da Jugendliche bereits ab dem 14. Lebensjahr bedingt strafmündig sind (§ 19 StGB), kann dies sehr schnell unangenehm werden.

Aus oben genannten Gründen ist es hilfreich, aufklärend zu agieren.

Bankenplanspiel

SchulbankerDer Bundesverband deutscher Banken hat vor einigen Jahren ein Planspiel namens „Schulbanker“ ins Leben gerufen.
Auf Initiative von Herrn Dr. Thomas Eisoldt nehmen unsere SchülerInnen des gesellschaftswissenschaflichen Profils der Jahrgangsstufe 10 nun daran teil.

Als Bankvorstand müssen die SchülerInnen ihren Bekanntheitsgrad steigern und Kunden gewinnen. Öffentlichkeitsarbeit und ein grundlegendes Know-How in Buchführung, Bilanzen und Rechnungslegung sind Schlüsselattribute zum Erfolg. An dieser Stelle komm´ ich ins Spiel: die Schüler brauchen hierbei einen Crashkurs in Finanzen etc. Außerdem einen Ansprechpartner für Fragen, der darüber hinaus Hilfestellung und Anleitung gibt. –> Kein Problem, ich helfe gerne 😉