Python in der Schule

Python

Python? In der Schule? … Um gleich mal alle Irritationen vorweg zu beseitigen. Es handelt sich hier NICHT um eine Schlange oder eine Abwandlung der britischen Komikergruppe Monty Python. Stattdessen handelt sich vielmehr um eine Programmiersprache, die in den letzten Jahren sehr stark im Kommen ist. Google wurde einst damit programmiert. Neben der einfachen Syntax und damit der leichten Verständlichkeit bzw. Unkompliziertheit ist es inzwischen eine vielseitige Programmiersprache. Python findet daher heute neben klassischen Softwareentwicklung auch Anwendung bei

  • Datenanalysen,
  • Programmierungen von Raspberry Pi´s,
  • Programmierungen von In-Game-Tools bei Minecraft,
  • Ingenieur- und naturwissenschaftlichen App,
  • Maschine Learning und Deep Learning zum Bau von neuralen Netzen (Künstlichen Intelligenzen).

Kurz um: eine so zukunftsweisende Programmiersprache sollte an der Schule nicht vorbeigehen.

Bisher aber habe ich mich vehement gegen den Einsatz im Unterricht gesträubt. Denn die Sprache erfüllt aus meiner persönlichen Sichtweise an vielen Stellen grundlegenden didaktischen Konzepten des Informatikunterrichts nicht. Nun hingegen habe ich eine Entwicklungsumgebung aus der Schweiz entdeckt, die zahlreiche didaktische Antworten liefert und daher zusammen mit einem Buch des Klett-Verlages äußerst attraktiv für den Unterricht ist. Deshalb habe ich auf meinem E-Learning-Server einen Kurs eingerichtet, der mit dieser Schweizer tigerjyphon-Umgebung arbeitet. Diese ist besonders visuell aufbereit und damit ideal für Kinder und Jugendliche. Die Informatik-AG des Gymnasiums ist hierfür wie gemacht und wird zeitnah lernen, diese „Schlange zu bändigen“.

Kick-Off zur Stärkung der politischen Bildung: mehr Demokratieverständnis entwickeln

Mehr Demokratie e.V.

Zusammen mit dem Verein Mehr Demokratie e. V. und dem Ziel der Sächsischen Regierung die politische Bildung an Schulen zu fördern, wollen Herr Dr. Thomas Eisoldt und ich das gesellschaftswissenschaftliche Profil und eventuell auch den Gemeinschaftskunde- bzw. GRW-Unterricht auf die zukünftigen veränderten Gegebenheiten anpassen.
Der Verein entwickelt hierzu ein didaktisches Konzept und das Gymnasium Markneukirchen könnte dann als Pilotschule dienen.


„Wenn wir aufhören, die Demokratie zu entwickeln, fängt die Demokratie an aufzuhören.“

Mehr Demokratie e. V.

Was für ein Jahr …

Jahresrückblick 2018

2018 geht nun zu Ende. Rückblickend kann ich sagen, dass es ein sehr schönes Jahr war. Ich hatte das Glück, dass ich sehr viel erleben durfte. So erfuhr ich neben meiner Tätigkeit als Lehrer, wie Schülerinnen und Schüler reiften, Kooperationen geschlossen und Erfolge erzielt wurden. Das Jahr 2018 lässt für mich als Lehrer keine Wünsche übrig.

Hier die Eckdaten im Überblick:

Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal am RoboCup teilgenommen. In Berlin haben wir in der Qualifikationsrunde die ersten drei Plätze belegt und durften somit zum Bundesfinale nach Magdeburg fahren. Dort holten wir den Vizemeisterschaftstitel nach Markneukirchen.
Neben diesen tollen Robotik-Erfolgen haben unsere angehenden Abiturienten auch beim Wettbewerb „Einkaufen in der Zukunft“ (GK Software SE) teilgenommen und ebenfalls den zweiten Platz belegt.

Seit Beginn des Jahres beschäftigt sich unsere Schule sehr stark mit dem Thema Digitalisierung. Unser entwickeltes Konzept steht im regen Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen und Institutionen. Höhepunkt hierbei bildete im November der IT-Fachtag, bei dem ich für die Kommunen Mitteldeutschlands einen Einblick geben durfte.

Ehrenamtlich ist in diesem Jahr ebenfalls viel passiert: ich engagierte mich im Philologenverband als Regionalvorstandsmitglied im Bereich Medien. Hierbei war ich auf meinem ersten Philologentag, nahm das erste Mal an einem Vorstandstreffen der Philologen teil und lernte zahlreiche Jungphilologen kennen. Durch meine dortigen Beteiligungen ist auch bei den Philologen das Thema Digitalisierung von Schulen heiß diskutiert wurden.
Neben dem Philogogenverband bin ich sehr im Netzwerk SüdwestSachsen Digital e.V. aktiv. Zusammen mit diesem Verein haben meine Schüler und ich auf der ersten IT-Lounge in Plauen unser eigens angefertigtes adaptives Robotik-Labyrinth vorgestellt. Außerdem läuft im gesellschaftswissenschaftlichen Profil am Gymnasium unser Pilotprojekt School Start-ups an. Zahlreiche (regionale) Partnerschaften wurden hierfür geschlossen.

An meiner Webseite habe ich auch immer wieder „herumgeschraubt“:

  • der Datenschutz (EU-DSGVO) und
  • die Kennzeichnung von Cookies wurde verbessert.
  • Meine Aktivitäten sind inzwischen nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram zu finden.

Die Schülerinnen und Schüler des gesellschaftswissenschaftlichen Profils bereiteten die Ausstellung „Voll der Osten“ vor, die wir am Tag der offenen Tür 2019 vorstellen werden.

2018 war auch ein Jahr der Spenden und Förderungen für unsere Projekte:

Rückblickend bin ich überrascht, dass das alles im Jahr 2018 passiert ist. Denn eigentlich bin ich einfach nur Lehrer für Informatik und Gemeinschaftskunde am Gymnasium Markneukirchen.
Deshalb möchte ich mich ganz besonders bei den Sponsoren, Helfern und Unterstützern bedanken. Selbstverständlich möchte ich mich auch bei den Schülerinnen und Schüler und deren Eltern bedanken, die das Ganze mit tragen. Ich möchte mich bei Elisabeth Blüml (SWS Digital) und Martin Hofmann (Wirtschaftsförderung Plauen) ganz herzlich bedanken, die mich vor allem organisatorisch sehr stark unterstützen. Und ich möchte mich bei meinen Kollegen und ganz besonders bei meinem Schulleiter Norbert Hildebrand bedanken, die jederzeit die Projekte mit unterstützen.

Statt in der Vergangenheit zu schwelgen, blicke ich aber lieber in die Zukunft. Daher freue ich mich schon auf das Jahr 2019. Dann werden wir versuchen, diese Geschichte fortzusetzen …

Referent auf dem IT-Fachtag

Am 29. November 2018 kommen Bürgermeister, Hauptverwaltungsbeamte, Landräte, Amtsleiter, Fachbereichsleiter, Leiter Organisation/IT, CIOs und Strategiebeauftragte von den Kommunen Mitteldeutschlands in Leipzig zusammen, um Impulse für die Verwaltungsmodernisierung zu erfahren.

Auf dem Mitteldeutschen IT-Fachtag für Kommunen wird dieses Jahr auch ein Thema die Digitalisierung von Schulen sein, da Schulen in der Regel in kommunaler Trägerschaft sind. Wegen dem thematischen Hintergrund wurde ich eingeladen, um als Referent kommunalen Führungskräften von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen die Aspekte auf diesem Gebiet aufzuzeigen. Selbstverständlich habe ich mich über diese Einladung sehr gefreut und angenommen.

Von 10:30 bis 11:00 Uhr werde ich meinen Vortag rund um das Thema Schuldigitalisierung mit anschließender Diskussionsrunde halten. Hierbei werden wichtige Bereiche und deren Bedeutung für den digitalen Unterricht wie Tablets im Klassenzimmer, Infrastruktur (u.a. WLAN), E-Learning oder Augmented Reality aufgezeigt und reflektiert.